©Franziska Strauss

Wenn uns die Vögel Träumen lassen – QUATUOR ARDEO

Zusammenarbeit mit „Les chanteurs d’oiseaux“

„Chanteurs d’Oiseaux“ – „Die VogelSänger“

Wenn uns die Vögel Träumen lassen

Vögel waren schon immer eine Inspirationsquelle für Komponisten in der klassischen Musik. Haydn hat in sein Streichquartett Opus 33-3 viele verschiedene Motive von singenden und zwitschernden Vögeln integriert. Das populäre amerikanische Streichquartett von Dvorak besteht aus einem Scherzo-Satz, von dem wir wissen, dass er die Melodie von einem Scharlachkardinal erhielt, den er bei einem Spaziergang in Spillville hörte (die Melodie wurde kürzlich als die eines Rotaugenvireos und nicht als den eines Scharlachkardinals identifiziert). Thomas Demenga beschloss, sein Streichquartett mit einer morgendlichen Waldszene zu beginnen und ließ die Geigen verschiedene Vogelstimmen imitieren. Helena Winkelman ließ sich von der Tatsache inspirieren, dass Haydn einen Gabun-Graupapagei besaß, der dafür bekannt war, dass er verschiedene Melodien singen konnte – er lernte, indem er den Komponisten imitierte, der am Klavier neben dem Käfig arbeitete. Winkelmans Streichquartett basiert auf Haydns Opus 33-3, indem es Motive und musikalische Struktur paraphrasiert (oder mit anderen Worten: nachplappert!), variiert und theatralisiert.
Das Quatuor Ardeo teilt die Bühne mit dem renommierten Duo „Chanteurs d’Oiseaux“ (Vogelsänger) geteilt. Die beiden Männer mit den Vogelstimmen interagieren mit den musikalischen Elementen. Sie interagieren miteinander, während die Musik sie begleitet. Ihre Existenz, die menschliche Kunst und natürliche Kunst miteinander verbindet, öffnet unsere Ohren für eine andere Sensibilität des Musikhörens und des Hörens der Umwelt.

DEMENGA
Quatuor „Opus one“ (2015) – Auszüge

Haydn
Streichquartett C-Dur Hob. III:39 «Vogel-Quartett» (1781)

Arvo Pärt
Fratres (Fassung für Streichquartett)

WINKELMAN
Quatuor „Papa Haydn’s parrot“ (2016)
«Papa Haydn’s Parrot» (Des Papstes Papagei)
Hommage à Haydn für Streichquartett (2016) Auszüge

Dvořák
Streichquartett Nr. 12 F-Dur, op. 96, B. 179 „Amerikanisches“

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