HANA-Quartet_2026©byBalasz-Dolphin
Streichquartett
HANA bedeutet auf Japanisch „Blume“ und in der koreanischen Sprache „Eins“.
Mit Bezug auf das Motto des HANA Quartetts: „einen Geist haben“.
Gyurim Kwak, Violine
Fuga Miwatashi, Violine
Simon Rosier, Viola
Tzu-Shao Chao, Violoncello

Da passt kein Bogenhaar dazwischen
Simon Scherer, Rhein-Neckar-Zeitung 27.01.2025
Zum Abschlusskonzert des Streichquartettfests vom Heidelberger Frühling in der Alten PH
(…) Am meisten überzeugte an diesem Vormittag das Quartett Hana, das in Joseph Haydns op. 33/1 in h-Moll besonders mit seinem Teamgeist faszinierte. Permanent befanden sich die jungen Musiker im Austausch und begannen überall neue Gespräche mit wechselnden Dialogpartnern, sodass sie mehr zu ihrem Gegenüber als auf die Noten blickten. (…) Dem rührseligen Andante mischten sie etwas Keckes, Erfrischendes bei, ins Finale preschten sie mit stürmischer Virtuosität und herrlich bürstigem Bogenstrich. (…)
CV
Das Quartett HANA (Gyurim Kwak, Fuga Miwatashi, Simon Rosier und Tzu-Shao Chao) wurde im April 2019 an der Hochschule für Musik und Theater München gegründet.
Der Name geht auf die Heimatländer der Musiker*innen zurück: HANA bedeutet auf Japanisch „Blume“ und in der koreanischen Sprache „Eins“. Das Wort bezieht sich auch auf das Motto des HANA Quartetts: „einen Geist haben“.
Seit 2021 studiert das Quartett HANA bei Prof. Raphaël Merlin und dem Quatuor Ébène an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2024 auch bei Prof. Heime Müller an der Musikhochschule Lübeck.
Betreut werden die Musiker*innen von Prof. Eberhard Feltz und Prof. Dirk Mommertz (Fauré Quartett).
Von Prof. Oliver Wille, Prof. William Coleman (Kuss Quartett), Prof. Gerhard Schulz (Alban Berg Quartett) und Quatuor Voce erhielt das Quartett wertvolle Impulse auf Meisterkursen.
Das Quartett HANA ist mehrfacher Preisträger bei internationalen Wettbewerben, wie den 2. Preis bei Genf internationaler Wettbewerb, den 3. Preis beim Carl Nielsen internationaler Wettbewerb in Kopenhagen im 2023, den Sonderpreis “Förderpreis Jeunesse Musicales Deutschland” beim ARD Internationaler Musikwettbewerb im 2022 und den 3. Preis Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin im 2020 gewonnen.
Das Quartett spielte mit vielen berühmten Künstler*innen wie Itamar Golan, Sarah McElravy, François Kieffer, Margarita Höhenrieder und Michael Endres in vielen bedeutende Sälen wie Victoria Saal in Genf, Großersaal des Konzerthaus Berlin, Prinzregentheater in München, Beethoven Haus in Bonn, Bibliotheksaal Polling, Wigmore Hall usw.
Im Jahr 2024 erhielt das Quartett ein Stipendium für Streichquartett von foundation CRF of Scuola Musica di Fiesole. Auch werden sie seit 2021 von Yehudi Menuhin Live Music Now in München gefördert.
Aktuelle Engagements umfassen unter anderem Auftritte beim Mozartfest Würzburg, Festival Groba in Spanien im 2024, Festival „Les classiques du Prieuré“ in Frankreich.
PRESSE
Festhaken, bitte!
Das Heidelberger Streichquartettfest bleibt mit lannis Xenakis anspruchsvoll
(…) Vielmehr formt und gestaltet es flirrende Bewegungen und Linien voller Feingliedrigkeit. Es überführt die Energie des ersten Satzes in den Zweiten, kommt im dritten kurz zur Ruhe, und beschert dem Publikum im vierten den nächsten Xenakis-Moment: Denn das schwer greifbare Finale steckt voller Verzweiflung – und wieder muss sich das Publikum festkrallen. (…)
Rhein-Neckar-Zeitung, 25.01.25, Von Jesper Klein
Repertoire list Quartet HANA
Agócs:
Rapprochement
Samuel Barber (1910–1981):
String Quartet in b flat minor Op.11
Béla Bartók (1881–1945):
String Quartet No. 2
String Quartet No. 3
Ludwig van Beethoven (1777-1827):
String Quartet in G Major Op 18-2
String Quartet in B flat Major Op.18-6
String Quartet in e minor Op.59-2
String Quartet in B flat major Op.130
(including the Great Fugue Op. 133)
String Quartet in a minor Op.132
Cage:
4’33’’
Antonín Dvořák (1841–1904)
String Quartet in F Major Op.96
String Quartet No. 12 in F major, Op. 96 “American”
String Quartet in G Major Op.106
Piano Quintet A Major Op.81
Dusapin:
String Quartet No.5
Genzmer:
String Quartet No.1
Joseph Haydn:
String Quartet in C Major Op.20-2
String Quartet in b minor Op.33-1
String Quartet in C Major Op.74-1
String Quartet in G Major Op.77-1
Fanny Hensel (1805–1847):
String Quartet in E flat Major
Leoš Janáček (1854–1928)
String Quartet No 1, inspired by The Kreutzer by L. N. Tolstoy, 1924, JW VII/8
Kurtag:
Officium Breve Op.28
Soo Yeon Lyuh:
Yessori (Sound from the Past)
Mařatka:
Amedea – visage de jeune fille
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847):
String Quartet No. 6 in f minor, Op. 80
String Quartet in D Major Op.44-1
Mozart:
String Quartet in d minor kv.421 String Quartet in F Major kv.590 Clarinet Quintet in A Major kv.581 String Quintet in g minor kv.516
Nielsen:
String Quartet in f minor op.5
Ravel:
String Quartet in F Major
Franz Schubert (1797–1828)
Quartettsatz (Quartet Movement) in c minor
String Quintet in C Major D956
String Quartet no 14 in d minor D.810
‘Death and the Maiden’
Schulhoff:
5 Pieces for String Quartet
Robert Schumann (1810–1856)
String Quartet in a minor Op. 41, No 1
Shostakovich:
String Quartet in F Major No.3
Piano Quintet in g minor Op.57
Szymanowski:
String Quartet No.2 Op.56
Tabakova:
The Ear of Grain
Anton Webern (1883–1945)
Slow Movement for String Quartet, M. 78 (1905)
Fünf Sätze (Five movements) op.5
Weir:
String Quartet No.2 ‘The Spaniard’
PROGRAMME
1. Metamorphoses
Joseph Haydn (1732–1809)
Streichquartett in F-Dur, Op. 50 No. 5
“The Dream”
Alfred Schnittke (1934–1998)
Streichquartett Nr. 3
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Streichquartett Nr. 15 in a-moll, Op. 132
oder
Dmitri Shostakovich (1906–1975)
Klavierquintett in g-moll, Op. 57
2. Momentum
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Streichquartett in B-Dur, KV 458 „The Hunt“
Jörg Widmann (*1973)
Streichquartett Nr. 3 „Jagdquartett“
(Hunt Quartet)
Johannes Brahms (1833–1897)
Klarinettenquintett in h-moll, Op. 115
oder
Streichquartett Nr. 2 in a-moll, Op. 51 Nr. 2
3. Fragments of infinity
Loong-hsin Wen (*1960)
Streichquartett Nr. 6 (tbc)
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Streichquartett in B- Dur mit Großer Fuge, Op. 130 & Op.133
4. Serious passions
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Streichquartett Nr. 11 in f-moll, Op. 95 “Serioso”
Henriëtte Bosmans (1895–1952)
Streichquartett
Franz Schubert (1797–1828)
Streichquintett in C-Dur, D. 956
5. Heritage in motion
Henry Purcell (1659–1695)
Fantasia Nr.6 in F-Dur, Z737
Benjamin Britten (1913–1976)
Streichquartett Nr. 1 in D- Dur, Op. 25
Antonín Dvořák (1841–1904)
Streichquartett Nr.13 in G-Dur, Op. 106
oder
Klavierquintett Nr.2 in A-Dur, Op. 81
6. „Verborgene Sehnsüchte“
Leoš Janáček (1854-1928)
Quartett inspiriert durch die „Kreutzer-Sonate“ von L. N. Tolstoj
für Streichquartett von 1924, JW VII/8 (ca.20′)
Anton Webern (1883-1945)
Langsamer Satz für Streichquartett M. 78 (1905) (ca. 9′)
Franz Schubert (1797-1828)
Quartett Nr. 14, d-Moll, D 810 “Der Tod und das Mädchen” (ca. 40’)
7. „Titel die Seele der Erinnerung“ (ab Jan. 2026)
Robert Schumann (1810-1856)
Streichquartett a-Moll op. 41, No. 1 (ca. 27’)
Fanny Hensel (1805-1847)
Streichquartett Es-Dur
(ca. 21’)
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Streichquartett Nr. 6, f-moll, op. 80
8. „Klangwelten der neuen Welt“ (ab April 2026″)
Samuel Barber (1910-1981)
Streichquartett in b-moll, Op. 11
Béla Bartók (1881-1945)
Streichquartett Nr. 2 oder Nr. 4
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Website des Quartetts HANA Quartett