Programme „german hornsound“

Die aktuellen Programme von „german hornsound“

#hornlikes

Die Idee zu #hornlikes entstand im Laufe der letzten Jahre, nachdem uns viele Zuhörer, Veranstalter und Freunde nach einer reinen Quartett-CD gefragt hatten. Alle bisherigen Produktionen waren Konzepte im Format Hornquartett PLUS. Zunächst 2013 Siegfried und Violetta mit einem Text von Herbert Rosendorfer und Karl-Dietrich Gräwe, 2015 Pictures als Hornoktett mit Schlagzeug sowie unsere Aufnahme der Werke für vier Hörner und Orchester mit den Bamberger Symphonikern unter Michael Sanderling und 2016 schließlich Wald.Horn.Lied mit den Sängern des Ensemble amarcord. Ein Ziel seit unserer Gründung war es, nicht nur die Originalliteratur für Hornquartett einzustudieren, sondern auch selbst Stücke, die uns gefallen, zu arrangieren und diese genau auf die Stärken des Ensembles zuzuschneiden. So entstand eine Vielzahl an tollen Stücken und jedes Mitglied hat seine eigenen Favoriten. Dieses Konzept vervollständigten wir nun in #hornlikes .  Jedem von uns vieren ist ein kleiner Block von drei seiner Lieblings-Werke zugeordnet. Entweder hat er sie gleich selbst arrangiert oder sie wurden speziell für ihn bearbeitet oder er kann darin solistisch hervortreten, kurz und neudeutsch gesagt: jeder präsentiert seine LIKES. So entstand ein bunter Blumenstrauß an Arrangements toller und bekannter Werke, von Johann Sebastian Bach über Anton Bruckner bis hin zu Astor Piazzolla. Teil des Projektes ist auch die Idee, unser Publikum miteinzubeziehen bzw. in einen Block zu integrieren, den wir #hornlikes genannt haben. Beim letzten Programmblock sind also Sie an der Reihe! Aus vielen verschiedenen Möglichkeiten können Sie in der Pause per Abstimmung über Auslagezettel oder unsere App ebenfalls drei Werke auswählen, die wir am Ende des Programms spielen.

 

Pictures
mit german hornsound 8.1

Für das neue Programm ab 2014/2015 erweitert das Hornquartett „german hornsound“ seine Besetzung um vier weitere Hörner sowie einen Schlagzeuger. Mit dem gewaltigen, hochvirtuosen und ebenso sensibel lyrischen Klang von acht Hörnern begibt sich „german hornsound“ auf die Spuren der russischen Komponisten rund um Modest Mussorgskis berühmte „Bilder einer Ausstellung“.
Dieses Werk in einem Arrangement für acht Hörner wird jedoch nicht am Stück gespielt, sondern zieht sich als roter Faden durch den ganzen Abend. „german hornsound“ führt das Publikum durch seine eigene Ausstellung, die gespickt ist mit musikalischen Bildern russischer Meister.
Neben einigen „Gemälden“ Mussorgskis (u.a. „Bydlo“, „les Tuileries“, „Baba Jaga“ und das „große Tor von Kiew“) hören Sie u.a. auch seine Komposition „Die Nacht auf dem kahlen Berge“ sowie Auszüge aus Prokofjew „Romeo und Julia“, Schostakowitschs berühmter „Jazz-Suite“ und Tschaikowskis „Nußknacker“.

Lassen Sie sich überraschen von „german hornsound 8.1“ und genießen Sie das neue Programm „Pictures“.

 

„BAROQUE & BARBECUE“

Wie der Name schon sagt, erleben Sie heute zwei musikalisch gänzlich unterschiedliche Hälften. Die Klänge des Barock mit ihren großen Namen wie Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi und Georg Philipp Telemann kreuzen wir mit argentinischen Tangos von Astor Piazzolla, einer Originalkomposition von Kerry Turner sowie einem für german hornsound arrangierten Medley der schönsten Melodien aus den James-Bond-Filmen.

 

360° – MOZART VS MODERN

Immer auf der Suche nach neuen Konzertformaten, präsentiert das Hornquartett german hornsound nun mit dem Programm 360° – MOZART VS MODERN ein Erlebnis der besonderen Art.

Musikalisch werden zeitgenössische Originalkompositionen den schönsten Melodien aus den Werken von Wolfgang Amadeus Mozart gegenüber gestellt. Das ist jedoch nicht alles. Die Zuhörer werden Teil der Bühne sein und in der Mitte des Raumes sitzen. abwechselnd spielen die Hornisten außerhalb des Publikums in den vier Ecken des Raumes oder aber inmitten der Zuhörer. Dies lässt sich natürlich jederzeit den Raumgegebenheiten anpassen.

Wolfgang Amadeus Mozart, der größte aller Komponisten, hat uns Hornisten vier wunderbare Konzerte, ein Konzertrondo, einige kammermusikalische Werke, jedoch kein Hornquartett geschenkt. Um diese einzigartige Musik trotzdem spielen zu können, hat german hornsound neue Arrangements geschrieben, welche Mozarts Musik in bisher ungehörter Weise erklingen lassen.

Die Originalliteratur für Hornquartett hat gerade im 20. Jahrhundert einige herausragende Werke hervorgebracht. Zudem hat german hornsound zwei Werke für dieses Programm in Auftrag gegeben. Zum einen Thorsten Enckes Foreboding, mit dem die vier Hornisten aus vier verschiedenen Ecken des Saales die zweite Hälfte eröffnen, zum anderen das neue Hornquartett des norwegischen Komponisten Trygve Madsen, mit welchem german hornsound eine langjährige Zusammenarbeit verbindet. Er ist selbst ein großer Mozart-Verehrer und verbindet in seiner „Einladung zu einer Reise mit Mozart“ alle Themen der vier Hornkonzerte auf seine Weise mit neuartigen Klängen.

Lassen Sie sich mitnehmen in die Welt von Mozart, die zum ersten Mal für vier Hörner erklingt und lernen Sie mit dem neuen Programm von german hornsound tolle und spannende zeitgenössische Musik in einem Erlebnisformat kennen: 360° – MOZART VS MODERN !!!

 

„Siegfried und Violetta “ oder List, Last, Lust und Lunge

Opernfragment in drei Akten für vier Hörner und Schauspieler von Richard Wagner und Giuseppe Verdi (beide *1813)
Libretto von Herbert Rosendorfer und Karl Dietrich Gräwe

Persönlich begegnet sind sie sich nie. Aber wie gerne hätte man gewusst, worüber sich die beiden größten Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts, Richard Wagner und Giuseppe Verdi, obendrein noch im selben Jahr 1813 geboren, unterhalten hätten. Dieser aufregenden Frage geht das Hornquartett „german hornsound“ zusammen mit Herbert Rosendorfer, Südtiroler Schriftsteller, und Karl Dietrich Gräwe, Musikjournalist und langjähriger Chefdramaturg der Deutschen Oper Berlin, in ihrem Opernfragment Siegfried und Violetta oder List, Last, Lust und Lunge nach.
Das fiktive Gespräch der beiden Komponisten wird dem Publikum durch die – ebenfalls fiktive – Figur des Oberkellners im Caffè Florian am Markusplatz in Venedig, Teodoro, vermittelt. Er erinnert sich: Hier haben sie gesessen. Nicht allzu oft. Nur dreimal, glaube ich, innerhalb von 25 Jahren. […] Der eine war ungewöhnlich groß und dürr und ganz in Schwarz und hatte blaue Augen. Nasen hatten sie beide, die konnten sich sehen lassen. […] Eingeflochten in das fiktive, humoristisch-sarkastische Gespräch erklingen Auszüge aus den Opern der beiden Komponisten, arrangiert und dargeboten von „german hornsound“, dem jungen Hornquartett um Christoph Eß, Solohornist der Bamberger Symphoniker.

„Entspannt vorgetragene intelligente Unterhaltung mit Niveau – und ein Hornsound, der zum Schwärmen verführt.“ (hr2 kultur, 22.05.2013)

„Ein Muss für Horn-Liebhaber: makellose Intonation, subtile Dynamik und geschmeidiges Legato. Eine beachtlich orchestrale Farbpalette, etwa beim „Otello“-Epilog oder dem „Parsifal“-Vorspiel. Zu Recht wird „german hornsound“ eine internationale Karriere vorausgesagt.“ (Südwestpresse, 04.05.2013)

„Meisterlich gespielt“ (Magazin Pizzicato)

„Erfrischend unkonventionell und zugleich höchst überzeugend…“ (Magazin Opernglas)

 

„JAGD & ROMANTIK“

Das heutige Waldhorn mit seinem weichen und lyrischen Klang wurde Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelt und erlebte in der darauffolgenden Epoche der Romantik eine absolute Blüte. Alle großen Symphoniker und Opernkomponisten nutzten diesen Klang und schrieben unfassbar schöne Passagen in ihre Werke. Die Ursprünge jedoch hat das Horn ganz woanders. Das Posthorn einerseits und das etwas größere Jagdhorn andererseits wurden als typische Signalinstrumente benutzt, um auf den Beginn oder das Ende der Jagd sowie die Ankunft einer Postsendung hinzuweisen. Das Jagdhorn, auch Trompe de chasse oder Parforcehorn genannt, hatte einen deutlich größeren Umfang als das heutige Waldhorn, jedoch noch keine Ventile. Es wurde um die Schulter gelegt, so dass man eine Hand frei hatte, um neben dem Blasen der Signale sein Gewehr halten zu können.

Mit dem Programm Jagd & Romantik möchte Sie das Ensemble german hornsound an die Ursprünge des Waldhorns führen und Ihnen gleichzeitig zeigen, welche weichen, lyrischen, gesanglichen, aber auch hochvirtuosen Töne und Farben durch die Weiterentwicklung des Instrumentes entstehen konnten.

 

Education-Programme

„Wie die Musik um ein Haar flöten ging“

Ein musikalisches Märchen für vier Hörner und Hexe
– frei nach Hänsel und Gretel –
mit german hornsound und Nikolaj Alexander Brucker

Das Ensemble german hornsound bietet zum ersten Mal auch ein selbst entwickeltes Projekt für Kinder und Jugendliche an. Wie die Musik um ein Haar flöten ging ist – frei nach dem Grimmschen Märchen Hänsel und Gretel – ein 45-minütiges Theaterstück für vier Hörner und eine Hexe.
Wie die Musik um ein Haar flöten ging wird bewusst nur als 45-minütige Veranstaltung konzipiert, so dass es möglich ist, auch zwei Veranstaltungen hintereinander für Schulen oder Konzertsäle zu machen und um die Kinder in der Konzentrationsfähigkeit nicht zu überfordern. Das Projekt richtet sich hauptsächlich an Kinder im Grundschulalter bis einschließlich Jahrgangsstufe 6. Diesen Kindern, aber auch deren Eltern und älteren Geschwistern möchten german hornsound und Nikolaj Brucker in Konzerten viele Aspekte der klassischen Musik auf altersgerechte und spielerische Art näher bringen.

 

„Nachts im Museum“

Das Programm ist angelehnt an “Pictures”.
Musik: Modest Mussorgski „Bilder einer Ausstellung“
für 8 Hörner und Percussion (arr. f. 8 Hörner von Stephan Schottstädt)

Mitwirkende: german hornsound 8.1
Juri Tetzlaff

Handlung: Juri Tetzlaff nimmt das Publikum nachts, geheimerweise ins Museum mit und erweckt die Bilder mit der Musik von Mussorgski zum Leben

Konzeption: ein Familienkonzert (für Kinder ab 5 Jahren)
Dauer: ca. 55-60 min

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